3. - 6.- April 2010: A.d.w. journeys - Kaikoura - Auckland

Wir sind durch die Nordinsel gefahren, vom tasmanischen Meer bis zum Pazifik.

BILDER SIND DA!!!

Nachdem ich meine Reisegruppe überzeugen konnte doch weiter zu machen, ging es schon um 6 Uhr morgens wieder ins Auto. Die Seereise, die uns von Picton nach Wellington erwartete, war dafür aber auch echt lohnenswert. Trotz der vielen Warnungen vor der Cook Strait blieben Reiseübelkeit und schlechtes Wetter aus. Endlich mal was, was nicht klappt... wink
imageimageimage

Nach dem Einchecken wurde dann Wellington besichtigt, was nach dem frühen Aufbruch und der windigen und damit anstrengenden Fährfahrt allerdings eher kurz ausfiel. Das Abendessen an der Waterfront genossen wir aber dennoch - es war ja auch richtig lecker!

Hier ein paar Eindruecke:
imageimage
Das Parlament:
image

Der Ostersonntag begann mit Warten. Da die Reiseleitung nicht in der Lage war a.m. und p.m. zu unterscheiden, endete der Versuch in die Ostervigil zu gehen mit einem Spaziergang durch Wellingtons Betonlandstaft um den SH 1. Zum Glück gab es eine halbeSstunde später noch einen richtigen Gottesdienst, in dem sogar ein Lied gesungen wurde (Normal nicht vorgesehen, bei den anglikanern). Kirchenkaffe, Zwischenstopp beim NIWA in Wellington und Besuch in meiner Wohnung brachten viele neue Eindrücke und Gespräche, sowie lecker Ostereier für die Weiterfahrt.
image

Bald brachen wir auf, weiter in den Norden. Dort erwarteten uns die Vulkane, die sich allerdings erst noch recht bedeckt hielten.
image

Das Quartier am Lake Taupo (Kratersee, was auch riechbar war...), empfing uns freundlich und mit warmem Aussenpool, was ich mit einem Teil der Reisegruppe ausnutzte. Beim Sonnenuntergang.
image

Meine Reisegruppe wollte wiedermal da bleiben, was ich diesmal wenigstens für eine Nacht zuließ (ob's am Wein lag, den ich am Abend mit-vernichten musste? - Die Flasche Merlot wurde mir am Abendbrottisch mit zwei Gläsern vorgesetzt und den Worten: "Die muss leer werden..." - Wenn das die Eltern wüssten!)

Am nächsten Morgen konnten wir so unser Gepäck im Hotel zurücklassen und einen entspannten Tagesausflug in die geothermische Region starten.
Erst gab's aber Frühstück mit anschließendem Morgensegen(!) auf dem Balkon mit Blick über den Lake Taupo, wo sich auch endlich die Vulkane Mt Ruapehu, Mt Ngauruhoe ("der Unaussprechliche") und Mt Tongariro zeigten.
image

Wir fuhren zuerst zu den Huka Falls, an denen sich der Ausfluss des Lake Taupo in die Tiefe stürzt. Besonders die tiefblaue Farbe, die durch die vielen Luftblasen im Wasser verursacht wird, hat uns begeistert.
image

Direkt auf der anderen Seite des Highways machten wir einen Abstecher zu den "Craters of the Moon", die einen ersten Eindruck lieferten, was uns heute erwartete: in den Hängen Qualmte es, und es stank nach Schwefel.
image

Allerdings war das kein Vergleich zu dem, was und in Orakei Kurakao erwartete: Ein einstündiger Walk (an dem die gesamte Gruppe teilnehmen konnte) führte uns an Siliziumbänken, unglaublich gefärbten Algen in kochendem Wasser, Geysiren und mudpools, die vor sich hin brodelten vorbei. Das alles war gut versteckt hinter einem traumhaft blauen See, an dem sich kein einziger Reisebus einfand.
image
image
Mudpools

image
Algen und Silizium

Nach dem Mittagessen suchten wir unseren Weg nach Rotorua, wo wir uns Wharewarewaka, das "thermal viallge" der Maori ansahen. Wir machten eine Führung mit, die viel Bräuche und Lebensweisen der Maori - vor allem bezogen auf die Besonderheit der Region, vermittelte, aber eigentlich doch reine Touristenbelustigung war. Der Geruch und die Hitze - von oben die Sonne, von unten die Vulkane - machten uns zu schaffen, und so machten wir uns nach einer Stunde auf den Heimweg.
image

Beim Abendessen schafften wir es ein Drittel der Rechnung zu sparen, indem ich es mir vorher sparte mein sehniges Stake zu essen. Ein kleiner Dämpfer, aber das Angucken der Bilder des Tages entschaedigte wieder, und zeigte uns nochmal die Höhepunkte des Tages.

In der Zeitung mussten wir am nächsten Tag dann lesen, dass uns kein gutes Wetter erwarten würde. Aber Sonne hatten wir ja schon genug. Wir fuhren trotzdem guten Mutes gen Norden, wo wir uns zur sonnigen(!) Küste des Pazifik durchfuhren. Unterwegs gabs einen nostalgischen Cappuchino (Ich hatte Sehnsucht nach Otago...), und tolle Blicke aufs Wasser. Die Region war noch einmal richtig ländlich, gemütlich, A.d.W.-like, wozu auch die Beschilderung passte.
imageimageimage

Doch wer nach Auckland will darf die Sache römisch angehen: Alle Wege führen nach Auckland, da braucht man den Highway nicht extra auszuschildern.
Wir fanden trotzdem unseren Weg über den Motorway, bekamen alle Ausfahrten und Abzweigungen und fanden auf Anhieb zu unserem Hotel (direkt neben dem Hyatt) mitten in Auckland. Aus dem 13. Stock genossen wir eine tolle Aussicht, und nach kurzer Pause ging's zum Hafen zum Eisessen, und zur Fährfahrt mit Blick auf die Skyline. Beim Abendessen an der Waterfront einigten wir uns auf den Ablauf des letzten Tages, und genießen nun einen letzte gemeinsamen Abend in Neuseeland.

image
"Et fehlt nur vom Balkon die Aussicht op d'r Dom..."

image
"... shlalalala lalalalalala lalalala..."

image
Die Reisegruppe geniesst die Faehrfart

Morgen fliegt die Reisegruppe wieder zurück nach Deutschland, und die Resieführerin macht mal was anderes: Urlaub im Norden! (Weitere Berichte werden also folgen...)

 

Dein Kommentar:

Dein Name
Deine Email-Adresse
Deine Homepage (?)
Mail bei neuen Kommentaren?
Code bitte abtippen:
 
 
 

Liebe Reiseleiterin (jetzt ohne Reisegruppe, was ist das für ein Gefühl??), endlich habe ich es geschafft, Deinen Oster-Reisebericht nicht nur zu überfliegen, sondern mit dem Finger auf der Landkarte auch zu verfolgen! Ganz schön nördlich seid Ihr ja gekommen! Und nun willst Du noch nördlicher? Dann kipp' man ja nicht über den Horizont! Ihr habt ja in Eurer gemeinsamen Zeit wirklich alles genossen: Landschaft, Wetter, Essen, Trinken und was es sonst noch so gibt! Jetzt Dir alles Gute für Deinen Resturlaub und noch schöne Erlebnisse wünscht Waltraut

 
 

Uiuiui, da seid ihr ja ganz schön rumgekommen! Als Chemikerin kann ich mir einen Kommentar aber nicht verkneifen: Schwefel an sich ist geruchlos (unglaublich, aber wahr). Das, was bei den Vulkanen so stinkt, sind H2S und SO2 (beides nicht so lecker). Lieben Gruss aus dem Süden! wink Martha

 
Seite 1 von 1 Seiten Kommentaren