27. Juni 2014: Coromandel Peninsula

Mein vorerst letzter Tag (wer weiß?!) in Kiwi-Land. Ich umrunde die Coromandel-Halbinsel, ein Fleckchen Neuseeland, das selbst die Neuseeländer besonders toll finden. Auch wenn's hier sonst überall auch toll ist!
Ich stand zeitig auf, und frühstückte ein paar Cracker, die ich mir am Tag zuvor im einzigen Laden in Hahei gekauft hatte. Nachdem ich rausgefunden ahtte, dass Deutschland 1:0 gegen die U.S.A. gewonnen hatte, und alle Sachen fertig gepackt waren, brach ich im Sonnenschein(!) auf zum Cathedral Cove. Diese Bucht steht auf der Liste der 101 Must-do's for Kiwis vom AA (dem neuseeländischen ADAC).

Als ich ankam standen bloß 2 andere Autos auf dem Parkplatz, und ich machte mich alleine auf den Weg zum Strand. Der Weg führte an der Steilküste entlang, durch neuseeländischen Busch, und bot tolle Ausblicke.
image
image

Als ich schließlich am Strand ankam, erwartete mich ein kleines Paradies. Zumindest so, wie ich es mir irgendwie vorstelle.
image
image
image
image

Ich genoss die Sonne, die auf dem Weg immerwieder zauberhafte Lichtspiele fabrizierte.
image

Auf dem Rückweg kamen mir auch immer mehr Leute entgegen, und ich war froh, dass ich so früh da gewesen war (Der Besitzer des Backpackers hatte gesagt, dass man frühestes bei Mitt-Tide da sein sollte, sonst könne man nicht durch den Bogen laufen. Bei mir hatte es grade so geklappt). Ich hatte den Strand noch für mich allein gehabt, die anderen, die mir entgegen kamen, würden es schwerer haben so ungestörte Fotos zu machen! grin

Ich stieg schließlich ins Auto, um die Halbinsel, auf deren östlicher Seite ich mich gerade befand, zu umrunden. Kaum, dass ich 10 Minuten gefahren war, begann es wie aus Eimern zu gießen. Die Wolken hatten sich schon bedrohlich zusammen gerottet, als ich unterwegs war, aber die Sonne hatte mir noch die treue gehalten. Nun öffneten sich alle Schleuse - und schlossen sich gleich wieder hinter der nächsten Kurve!
Die Coromandel-Halbinsel besteht aus vielen Höhenzügen, an denen sich die Wolken smmelten. Bog man um die Ecke, war es wieder trocken. So sah ich auf der Fahrt viele Regenbögen, und fast jeder Blick - egal ob aufs Meer oder ins Landesinnere - bot tolle Fotomotive!
image
image
image

Schließlich machte ich Mittagspause im kleinen Städchen Coromandel, einer alten Goldgräberstadt aus den Frühzeiten der weißen Siedler auf Neuseeland. Hier gibt es noch einige alte Goldgräber-gebäude anzusehen, und in den Hügeln ringsrum sind viele aktive (unterirdische) Minen zu finden. Heute liegen noch schätzungsweise 1,9 Milliarden (1.900.000.000) US-Dollar an Gold in den Hügeln. Ich schaute mir ein altes Fabrikgebäude an, in dem noch eine originale Maschine steht, die zum Zerhacken der Steine benutzt wurde, damit man das Gold daraus gewinnen konnte. Sie ist sogar noch funktionstüchtig (wurde aber für mich als einzige Besucherin nicht angeworfen. Dafür bekam ich eine ausführliche - und kostenlose - Erklärung, und viel Interessantes Wissen über Geologie, Goldabbau, und Neuseelands Vegetation grin )
image
image

Nach einem leckeren Mittagessen, wollte ich eigentlich die Umgebung der Stadt zu fuß erkunden, was mir allerdings vom Wetter verwehrt wurde. Es ging ein so heftiger Regen herunter, dass sogar kurzzeitig der Strom ausfiel. Die heftigen Winböen hielten mich davon ab mich auch nur in die Nähe von Bäumen zu begeben. Stattdessen setzte ich mich wieder ins Auto, und fuhr das letzte Stück bis nach Thames.
image

Die letzten 20 km der Straße verliefen direkt am Meer, und ich genoss den Ausblick (Solange ich mich nicht auf die enge, kurvige Straße konzentrieren musste).
image

Thames war zu den Hoch-Zeiten des Goldrausches mal größer als Auckland, und war sogar mal im Gespräch als Hauptstadt. Inzwischen ist es einigermaßen verschlafen (zumindest jetzt, im Winter), hat aber Charme durch die vielen aus Goldgräber-Zeiten übrig gebliebenen Häuser. Leider waren schon alle Museen zu, das Wetter ließ kaum noch Outdoor-Aktivitäten zu (abgesehen davon geht hier um kurz nach 5 die Sonne unter...). So checkte ich in einem der alten Gebäude, das jetzt das "junction Hotel" ist ein.
image

Zum Hotel gehört eine Bar, in der noch bis Mitternacht live-Musik gespielt wird. Ich hoffe, meine Ohropax halten einigermaßen dicht. Wenn nicht, heißt das nur, dass ich auf dem langen Flug nach Hause nur noch besser schlafe wink

Dies ist also jetzt der vorerst letzte Eintrag von meinen Weltreisen - bis im September neue Einträge folgen - dann von einem für mich neuen Kontinent: Es geht nach Brasilien...

 

Dein Kommentar:

Dein Name
Deine Email-Adresse
Deine Homepage (?)
Mail bei neuen Kommentaren?
Code bitte abtippen:
 
 
 

Du hast es echt raus, in einem sowieso super tollen Land selbst im Winter die echten Highlights zu finden - und dann noch so super zu fotographieren. Bin echt gespannt, mal alle Bilder dieser paar Tage zu sehen!!

 
 

*alle* Bilder wäre mehr als 600! Aber da sind auch alle verwackelten noch mit dabei. Freue mich jedenfalls auch schon euch die schönsten Bilder alle zu zeigen! grin

 
Seite 1 von 1 Seiten Kommentaren