26. Juni 2014: Ab in den Norden

Für meine letzten 2 Tage fahre ich nochmal weiter nach Norden, hoffentlich raus aus dem schlechten Wetter. Ganz geklappt hat das nicht, aber ich hatte trotzdem einen abenter-erfüllten, schönen Tag
Da die Aussichten auf Sonne am Freitag etwas besser sind, beschloss ich, heute schon den Abstecher ins Landesinnere zu machen, und die Karangahake-Schulcht zu erkunden. Eigentlich hatte ich das Freitag machen wollen, aber ich dachte mir der Strand ist bei Sonne bestimmt schöner ist, und stellte sogar fest, dass der Umweg so nur 20 km betrug. Also quasi nix.

Der Tag startete überraschend sonnig, und nach einem reichhaltigen Frühstück bestieg ich erstmal Mt Muanganui.
Von hier hat man einen 360° Blick über die Bucht um Tauranga. Vor allem schön, dass ich's mir mit Sonne anschauen konnte!
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Auch schön war, dass viele Kiwis zu ihrerm Morgen-Jogging unterwegs waren, und ich mich sehr gut unterhalten konnte.

Nach dem Morgensport warf ich mich in mein kleines Töfftöff, und fuhr nach Nord-Westen. In Waihi machte ich kurz Pause, und bewunderte die noch aktive Goldmine.
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Dann fuhr ich zur Karangahake-Schlucht, wo früher mal eine große Goldmine stand. Zuerst kam ich an einem vom nächtlichen Regen gut gefüllten Wasserfall vorbei.
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Dann erkundete ich das alte Minengelände, auf dem noch Reste der Gebäude standen.
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Ich überquerte die Hängebrücken und vor folgte den Schienen der Züge, die das Golderz aus den Minen fuhren. Die führten zu einem Tunnel in der Wand der Schlucht. Der Rundweg war leider wegen Steinschlags nicht geöffnet, aber ich konnte bis in die Tunnel.
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Da ich keine große Freundin schwarzer Erdnlöcher bin, bin ich -trotz Taschenlampe, die ich extra eingesteckt hate - nicht weit in die Tunnel rein geangen. Nur so lange noch Tageslicht sichtbar war. Das kam durch ein paar "Fenster" herein, die in den Wänden sind, da damals Seitentunnel gegraben wurden, auf der Suche nach Gold. Der dabei entstehende Abraum sollte einfach runter, in den Fluss geworfen werden, wozu man Zugang zu selbigem brauchte. Heute bieten diese "Fenster" spektakuläre Ausblicke in die Schlucht.
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Schön war auch, dass überall um die Schlucht der für Neuseeland typische Silberfarn wächst.
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Schließlich fuhr ich zurück zur Küste, auf die Coromandel-Halbinsel, die viele Kiwis für eines der schönsten Teile des Landes halten. Hier gibt es weiter Strände mit Palmen und mildes Wetter, fast das ganze Jahr über.
Da mich dort das schlechte Wetter wieder in Empfang nahm, bekam ich von dieser Schönheit eher weniger mit, hatte allerdings eine ziemlich spektakuläre Fahr über die vielen kleinen Berge, as denen die Halbinsel besteht.
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Schließlich kam ich am Hot Water beach an, einem Strand, an dem man sich sein eigenes Spa graben kann. Hier gibt es heiße Quellen unter dem Sand, und mit Spaten, die man überall leihen kann, kann man nach ca 40cm diese Quellen finden, und ein heißes Bad am kalten Pazifik nehmen. Da es schon anfing zu regnen, verzichtete ich darauf, und genoss nur den Ausblick aufs Meer, bevor mich der Platzregen wieder ins Auto und zu meiner Unterkunft für die Nacht trieb.
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Jetzt sitze ich in Hahei in einem Backpacker. Es ist ziemlich das Ende der Welt, ohne irgendwelche Restaurants, und mit nur einem Laden, der um 16:30 schließt. Ich holte mir ncoh schnell ein Fertigessen, und freue mich auf meinen Morgenspaziergang zum Cathedral Cove, der auch ein Highlight der Coromandel-Halbinsel sein soll. Dann werde ich die Halbinsel umrunden, und die letzte Nach in Thames, in der Nähe von Auckland verbringen. Mal sehen, was dieser letzte Tag dann noch zu bieten hat!

 

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Hallo Mareike, so nach und nach sehe auch ich ein, was für ein tolles Land ganz da unten "versteckt" ist. ....Pass auf Dich auf Gruß vom Michel

 
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