17./18. Septermber 2013:  Galle Fort

Nach ein paar wunderschönen Tagen im Golden Coconut, wechseltenw ir unseren Standort nochmal und fuhren - wieder mal mit dem Bus - nach Galle. Schon wieder neue Eindrücke, wieder ein ganz anderer Fleck in Sri Lanka. Ein wunderbar abwechslungsreiches Land!

Für die Fahrt nach Galle hatten wir uns schon vor der Ankunft im Ranna entschieden. Galle ist der älteste Hafen der Kolonialmächte gewesen, zunächst Portugiesisch, später Englisch. Da es DER Anlaufpunkt für alle ankommenden Händler und sonstigen Freunde und Feinde war, ist es entsprechend befestigt. Dazu später noch ein paar Bilder.

Wir packten schweren Herzens unsere Rucksäcke, frühstückten noch einmal, und verabschiedeten uns herzlich von Karin und Schorsch, die uns zum Abschied sogar noch was schenkten! Es war wirklich toll, wie sich sich gekümmert hatten, mit welchen Tipps sie unsere Tage so schön gemacht haben. Und nun ließen wir das alles hinter uns, und fuhren per Tuktuk nach Ranna, wo wir wieder mal in einen Bus sprangen. Das kannten wir ja jetzt schon, und hatten es sogar ein bisschen zu schätzen gelernt.

Unterwegs hatten wir immer die Südküste der Insel im Blick, die 2004 wie falst alle Küsten des Indischen Ozeans vom "Boxing Day Tsunami" erwischt worden war. Das war teilweise noch deutlich erkennbar.
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Aber auch die vielen Neubauten sprechen für sich, wobei die Gegend ohnehin boomt. Nachdem sich die Wogen des Bürgerkriegs ein wenig gelegt haben, wird Sri Lanka zunehmend von Touristen entdeckt.

Wir erhaschten sogar einen Blick auf die berühmten Pfahl-Fischer, die man von den größeren Städten der Südküste aus - gegen Geld - besuchen kann.
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Es ging vorbei an weiteren schönen Tempelanlagen, wie zum Beispiel dem hier:
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Auf dem Weg wurde leider auch das Wetter immer schlechter. Das sogte für tolle Ausblicke.
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Allerdings war so auch alles nass, als wir schließlich in Galle ausstiegen. Für unser Gepäck bedeutete dies leider nichts gutes, zum Glück blieb es aber nur bei Dreck, der wieder abwaschbar war.

Galle selbst ist eine zweigeteilte Stadt. Das Fort liegt am äußersten Flecken der Küste, und der bereich ist durch viele Mauern gut abgeschlossen. Drum herum liegt die eigentliche Stadt, die wie jede andere Sri Lankische Stadt dicht bevölkert, eng und laut ist.

Wir nahmen ein Tuktuk und ließen uns mitten ins Fort fahren, zu einer Herberge, die uns von unserem Wirt in Haputale empfohlen orden war. Sie lag im hinteren Teil eines Juweliergeschäftes, und machte einen vernünftigen Eindruck.

Nach einer Erfrischungs-Phase, in der wir die Dusche (wieder mit warmem Wasser) ausprobierten, und ein wenig durch unsere Klamotten sortierten, was uns noch an Mitbringseln fehlte, eroberten wir die Stadt. Also das Fort. Was ja nicht sehr groß ist.
Man merkt, dass die Portugiesen zuerst hier waren, die Häuser verbreiteten einen leicht mediterranen Flair. Zuerst gingen wir zum Wasser:
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Wir schlenderten über die Mauern des Forts bis zum Tor zum Landesinneren, wo man auch ganz gut über die Stadt gucken kann.
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Von hier aus bogen wir wieder auf die Straße ab, und schauten uns alles von Nahem an.

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Am Abend setzen wir uns in unseren Rucksack-Tourist-Klamotten mitten in die Lobby des teuersten Hotels im Fort, ein altes Kaufmanns-Haus, das wunderbar restauriert war. Wir gönnten uns einen Cocktail und gingen dann woanders essen.
Hier gab es sehr viele eher westlich orientierte Restaurants, so konnte man Crepe essen, oder italienisches Eis, usw.

Nach dem Abendessen fielen wir todmüde in unsere Betten.
Morgens suchten wir uns ein französisches Frühstück (mit Croissant!) und gingen dann erstmal zum Bahnhof, in der Hoffnung uns Tickets für den Zug nach Colombo am nächsten Tag zu kaufen. Ging aber nicht, wir mussten also am nächsten Morgen früh raus, und dann nciht wie auf der Fahrt nach Nuwara Elija mit reservierten Plätzen, sondern wie bei der deutschen Bahn wie alle anderen auch im normalen Waggon.

Zurück im Fort gingen wir in viele Läden, um einfach ein bisschen zu stöbern, oder noch letzte Mitbringsel zu kaufen. Außerdem holten wir uns bei dem Juwelier von unserer Unterkunft unsere Schmuckstücke ab, die wir bei ihm in Auftrag gegeben hatten. Wir hatten einen herrlichen Bummeltag, wieder mit Crepe, und vernünftigem Wetter, und waren jetzt gespannt, wie sich die Hauptstadt Colombo wohl präsentieren würde. Dort waren wir zwar auch gelandet, allerdings ist der Flughafen ziemlih außerhalb gelegen, und wir waren ja direkt nach Anuradhapura gefahren. Morgen ging's also zurück in die Hauptstadt, wo wir noch eine Nacht verbringen würden, bevor wir wieder in den Flieger nach Hause steigen würden.

 

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