15. September 2013: Uda Walawe Nationalpark

Eine Elefantensafari im Nationalpark. Ob wir wohl ein Tierchen gesehen haben?
Tina hatte schon bei der Reiseplanung angekündigt, dass sie unbedingt Elefanten sehen wollte. Bisher hatten wir nur 2 arme Tiere gesehen, die in diversen Tempeln dienst taten, aber noch keine wilden. Daher buchten wir einen Ausflug in den Uda Walawe Nationalpark, der ungefähr 1,5 Stunden Fahrzeit vom Golden Coconut entfernt liegt. Es war ein Tagesausflug, der nicht ganz billig war, und bei dem wir gewarnt wurden, dass es - wie auf jeder Safari - sein kann, dass wir auch nach 3 Stunden Rumfahren im Park kein einziges Tier zu Gesicht bekamen.

Nach einem weiteren Versuch den Sonnenaufgang zu bewundern, und einem guten Frühstück ging's los.
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(wieder nix...)

Unser Fahrer fuhr uns im klimatisierten Bus zum "Übergabeplatz", einem kleinen Parkplatz neben der Landstraße, mitten im Nirgendwo. Dort sollten wir zu einem anderen Fahrer in einen offenen Jeep umsteigen. Wir waren ein klein wenig nervös, denn vom Nationalpark war weit und breit nichts zu sehen, und einfach so in einem fremden Land zu einem fremden Fahrer mitten im nirgendwo ins Auto steigen, ist etwas seltsam. Allerdings sahen wir an diesem Parkplatz auch andere, gekennzeichnete Safari-Jeeps stehen, und gingen davon aus, dass wir sicher waren. Und so war es ja auch.

Mit dem Jeep fuhren wir dann zum Eingang des Nationalparks, von dem aus man wieder die Berge sehen konnten, denen wir 2 Tage zuvor entflohen waren.
Am Parkeingang gingen wir nochmal für kleine Mädels, und hüpften zurück in den Jeep. Prinzipiell muss man nämlich nur den Fahrbaren Untersatz mieten, und kann im Park machen, was man möchte. Es standen aber auch ein paar Mitarbeiter des Nationalparks herum, die sich als Führer anboten. Wir überlegten ein wenig, ob wir das wirklich wollten. Als wir aber erfuhren, dass sie umsonst mitfahren, und man sich nach der Tour entscheiden kann, ob man ein Trinkgeld geben möchte, file die Entscheidung schnell, und er hüpfte mit auf den Wagen. Das stellte sich später als guter Schachzug heraus.

Wir fuhren hinein in den Park, und schon allein die Landschaft war atemberaubend.
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Nach etwa 200 m trafen wir einen Baum. Und neben dem Baum eine ganze Elefantenherde.
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Dafür, dass uns Berichtet wurde, dass schon Leute nen ganzen Tag durch den Park gekurvt sind, ohne einen einzigen Elefanten zu sehen, ging's bei uns dann doch sehr schnell...

Wir waren auch ziemlich dicht dran, die Elefanten waren nicht sonderlich nervös, aber ganz geheuer war's ihnen wohl auch nicht. Sie stellten sich dich zusammen, und es war klar, dass sie eigentlich lieber allein wären. Waren sie aber nicht...
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WIr fuhren bald weiter, und unser Guide lotste den Fahrer schnell von der Hauptstraße weg, auf der die anderen Jeeps weiter fuhren. So waren wir bald ganz allein inmitten der Natur.

Immer wieder wahen wir Elefantenherden, mit Babyelefanten, die sich von uns nicht groß stören ließen. Der Guide hielt den Fahrer manchmal etwas zurück, um den Elefanten mehr Raum zu geben. Ab und zu kamen sie trotzdem sehr Nahe ans Auto.

Neben den Gruppe, die immer nur aus weiblichen Tieren und Jungen bestehen, gibt es auch viele Elefantenbullen im Park, die Einzelgänger sind, und... eigensinniger.
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Hier hielten wir von ganz alleine Abstand, und warteten, dass der Bulle die Straße wieder frei gab.

Wir fuhren immer tiefer in den Park hinein, in dem es natürlich auch von viele andere Tiere gab, die wir zum Teil nur sahen, weil unser Guide ein wachsames Auge hatte, und wusste, worauf er achten musste.
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Nach einiger Zeit wurden wir auch selbst richtig gut darin, die kleinen Lebewesen zu erspähen.

Schließlich gelangten wir zum Fluss, ein normaler Zwischenstopp, der auf jeder Tour gemacht wird. warum? Na wegen der Krokodile, die hier zu Hause sind!
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Wir sahen sogar ein Krokodil-Baby, noch klein genug, dass aubvögel tatsächlich eine Gefahr darstellen.
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Schließlich fuhren wir rundum zufrieden wieder zum Parkausgang. Der Guide bekam ein großzügiges Trinkgeld, und iwr fuhren wieder zu dem Parkplatz zurück, wo wir wieder auf den Fahrer treffen sollten, der uns zum Golden Coconut zurück fahren sollte.

Unterwegs fuhren wir an einem See vorbei, der den Nationalpark an einer Seite begrenzte. Dort stellten wir fest, dass wir uns die ganze Tour beinahe hätten sparen können ... wink
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Unser Fahrer sagte, dass öfter Mal Elefanten durch den See schwimmen, und dann nicht drauf kommen, dass sie ja einfach wieder zurück schwimmen könnten, und daher eingefangen werden müssten.

Schließlich fuhren wir weiter, und unser Fahrer trat ordentlich aufs Gas, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Hierbei machten wir eine weitere Entdeckung: Wir lüfteten das Geheimnis, um die Wink-Technik der Queen! Die Kinder in den Wagen, die wir überholten, oder die uns überholten, winkten uns nämlich (wie überall in Sri Lanka) zu, und freuten sich tierisch, wenn wir zurück winkten. In der klassischen "Hand-hin-und-her-Schütteltechnik" muss man ganz schön gegen den Fahrtwind kämpfen, der bei 80km/h erheblich ist. Dreht man allerdings, wie die Queen, nur leicht das Handgelenk hin- und her, liegt die Hand aerodynamisch in der Luft, und es ist nicht so anstrengend. Lässt man mal außer Acht, dass die Pferdekutsche der Queen selten 80 km/h fährt, hat sie echt den Bogen raus!

Wieder zu Hause, ließen wir den Tag ruhig ausklingen. Es war die ganze Zeit sonnig gewesen, und die frische Luft tat ihr übriges: Wir waren ganz shcön geschafft! Aber überglücklich über den tollen Tag!

Der wurde noch gekrönt, durch einen richtig tollen Abendhimmel, und ein phantastisches Abendessen.
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So geht Urlaub! grin

 

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