05 September 2013: Angekommen in Sri Lanka

Lange war es still in meinem Blog, nun geht es wieder weiter:

Nach (ü)be(r)standenem Diplom belohne ich mich jetzt mit einer Reise. Dorthin, wo ab und zu ein Sack Reis umfällt. Der wird hier nämlich angebaut. Ich bin zusammen mit Tina, einer Kollegin und Freundin, auf Entdeckungstour in Sri Lanka. Das ist diese kleine Insel neben Indien.

Eintrag erweitert am 07.09.13, 13:00h

Wir haben uns lange und gründlich vorbereitet, und ich habe lange drauf gewartet, dass es endlich los ging. Nun war es so weit, am 4.9.2013 hob nachmittags der Flieger in Frankfurt ab.

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Nach 13 Stunden Flugreise mit Zwischenstopp in Doha (Qatar) landeten wir um 8:05 Ortszeit in Colombo. Dort wurden wir von einem Fahrer erwartet, der uns bis nach Anuradhapura fahren sollte. Vorher tauschten wir aber noch mitgebrachte Dollars (Sri Lankische Rupien werden international nicht gehandelt, und man darf sie gar nicht einführen. Der Kurs liegt bei ca 170SLR:1Euro), und besorgten uns Sinhalesische Handy-Karten, mit denen man sehr günstig telefonieren kann. Kurz zu Hause bescheid gesagt, dass wir gut da sind, dann gings auf die 3,5h Fahrt nach Anuradhapura.

Sowohl Tina als auch ich waren ja vorher schon in Südost-Asien, und daher war der Kulturschock eigentlich gar nicht mehr vorhanden. Der Verkehr ist wie erwartet wild, aber mit dem bereits bekannten auf-einander-Acht-geben, das in Deutschland leider so selten ist. Daher schockte es uns gar nicht mehr, wenn in der Mitte der Straße, die eigentlich von zwei Bussen besetzt war, noch ein Jeep durchschoss, oder mal alles stillstand, weil ein paar Kühe die Straße überquerten.

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Wie sich jeder denken kann sind das natürlich nicht die einzigen Tiere, die Straßen überqueren. Ich kenne ja schon Hinweise auf Kiwis, Pinguine, Robben, Kängurus..., aber Elefanten sind neu:

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Wir lernten noch, das gerade Saison für Wassermelonen und Ananas ist, dass man Durian-Früchte nichtin geschlossenen Räumen öffnen sollte, und schauten uns das bunte Treiben auf den Straßen an.

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Dann ging's erstmal ins Bed&Breakfast, das wirklich sauber und schön ist, und von wo aus wir nun Anuradhapura, die alte Hauptstadt Sri Lankas erobern werden.

Mit dem Erbobern fingen wir noch am gleichen Tag an. Schließlich waren wir schon am frühen Nachmittag im Hostel und hatten noch ein paar Stunden bis es dunkel wurde. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg richtung ancient city (mehr dazu im nächsten Beitrag), und schauten uns eines der vielen Buddhistischen Klöster an, die dort zu finden sind.

Auf den ca 3km Fußweg entdeckten wir ein bisschen was vom "Stadtleben" in Anuradhapura:
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(die kleinen Wägelchen sind die "Tuktuks", die Taxis, mit denen man herumgefahren werden kann. Um die Fahrpreise muss hart gefeilscht werden)

Auch ein Hindutempel lag auf dem Weg, wenn auch die gesamte Kultur wesentlich vom Buddhismus geprägt ist.
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Schließlich erreichten wir das Isurumuniya Vihara. Es ist eines der ältesten Klöster, und ist noch aktiv (Im Gegensatz zu denen, die wir am nächten Tag sehen...). Es ist architektonisch... gewagt, aber ein schöner Einstieg in die Kultur Sri Lankas.
Bevor wir den Tempel besichtigen konnten, mussten wir die Schuhe ausziehen. Das ist üblich an allen spirituellen, buddhistischen Orten. Trotzdem ungewohnt, vor allem man in ein Land fährt, in dem es giftiges Viehzeugs gibt...
Wir gingen zuerst in den älteren Teil des Tempels, wo es Reste von Steingravuren zu sehen gab, aber sonst nicht viel.

Im neueren Schrein dagegen begrüßten uns neben zig Fledermäusen ziemlich grelle Farben:
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Draußen gab es ein paar Felsen, auf die man steigen konnte. Oben war ein bisschen Aussicht auf das Land, und ein Buddha-Fußabdruck zu finden.
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Als uns die Füße richtig weh taten, und wir die Anlage fertig umrundet hatten, bot sich der schönste Blick auf die Anlage:
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Zurück fuhren wir mit dem Tuktuk, hatten ein leckeres Curry zum Abendbrot im Hostel und fielen erschöpft in unsere Betten. Ein langer, voller erster Tag.

 

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Dann genießt die Freiheit und die Weite und Schönheit des Landes! Der Blick aus dem Flieger war ja schon verheißungsvoll. Weiter so!

 
 

Ihr Glücklichen, ich beneide euch um diese tolle neue Reise und wünsche euch ganz viel Spaß. Elly

 
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